Das Theater der Landeshauptstadt Kiel plant ein Theaterstück, das sich mit der Situation der Familienangehörigen von Soldaten im Auslandseinsatz beschäftigt. Das Theaterstück unter dem Titel „EINSATZ SPUREN" soll auf Interviews beruhen, die von Schauspielern auf die Bühne gebracht werden. Dabei geht es um die ganz subjektiven Erfahrungen, die persönlichen Geschichten, um glückliche und weniger glückliche Erlebnisse - also um das ganze Spektrum, das die Situation der Familienangehörigen verständlich werden lässt.
Premiere wird der 03. Oktober 2010 im Schauspielhaus des Theaters Kiel (www.theater-kiel.de) sein. Das Stück wird geschrieben und inszeniert durch Tobias Rausch.
Das Projekt findet in Kooperation mit dem Wehrbereichtskommando I Küste statt. Die dortige Abteilung für Informations- und Pressearbeit unterstützt das Projekt (Leiter der Dienststelle: Oberstleutnant Ullrich Burchardi, unser Ansprechpartner: Klaas Hartmann-Moritzen).
Es gibt in der Öffentlichkeit wenig Kenntnis und Verständnis, in welcher Situation sich Familienangehörige von Soldaten befinden - mit welchen Problemen und Sorgen sie konfrontiert sind, aber auch, wie wichtig Verständnis und Unterstützung sind. Die lange Trennung, die Angst um die körperliche und psychische Unversehrtheit des anderen, die Meisterung des Alltags ohne den Lebenspartner und die Situation nach Rückkehr oder nach dem Tod des Angehörigen - all dies sind Herausforderungen, mit denen Familienangehörige konfrontiert werden.
Für das Stück sucht das Theater Kiel nach Soldaten und ihren Familienangehörigen, aber auch nach Experten, die bereit sind, ihre Erfahrungen in Interviews zu schildern. Sämtliche Interviews werden anonymisiert.
Wer mehr über das Projekt wissen möchte oder seine Erfahrungen schildern möchte, meldet sich unter:
Text:
Tobias Rausch
mobil: 0179 - 3971123
Mail: Tobias_Rausch@gmx.net
www.theater-kiel.de
Seit 1957 ist die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung in der Bundesrepublik Deutschland e.V. überall dort aktiv um Betreuungsangebote bemüht, wo der Bund dies nicht leisten kann.