Mit Unterstützung der EAS ging das Familienbetreuungszentrum Hannover mit den Angehörigen im Einsatz befindlicher Soldaten auf Safari.
Hannover. Über 200 Menschen aus dem Großraum Hannover unterschiedlichsten Alters und Herkunft trafen sich am Samstag den 3. September im Familienbetreuungszentrum (FBZ) Hannover. Sie alle haben eine Gemeinsamkeit: Ein Familienmitglied ist derzeit in einem der Auslandseinsätze der Bundeswehr. Auch 60 Kinder waren zum Familientag nach Hannover gekommen und hielten die Erzieherinnen auf Trab, während die Eltern Vorträge zur Lage und Betreuung der Soldaten im Einsatz hörten.
Nachdem Jürgen Wicht die Arbeit der Evangelische Arbeitsgemeinschaft (EAS) vorgestellt hatte, berichtete Stabsoffizier Major Andreas W. aus Augustdorf, der erst vor ein paar Tagen aus dem Afghanistaneinsatz heimgekehrt war, über seine Tätigkeit im OP-North, einem Außenlager in der Gegend um Maza-e-Sharif. Ein Schwerpunkt war die gute Zusammenarbeit mit afghanischen Soldaten und der afghanischen Zivilbevölkerung. Auch die mit interessanten Bildern hinterlegten Einsatzbedingungen, wie klimatische und geografische Gegebenheiten, Absicherung des Feldlagers und Unterbringung der Soldaten wurden bei den Zuhörern mit sehr großem Interesse aufgenommen und vermittelten den Familienangehörigen ein anschauliches Bild über den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan.
Ab Mittag wurde es abenteuerlich
Nach dem Mittagessen ging es mit vier Bussen zum Serengeti -Park in Hodenhagen. In Deutschlands größtem Safari- und Großwildreservat erwarteten die Besucher über 1500 exotische Tiere. Während der Afrika-Safari im Serengeti-Bus kamen Giraffen, Nashörner, Kamele und viele andere Savannenbewohner fast zum Anfassen nahe. Um 17.00 Uhr machte sich die Gruppe – für viele viel zu früh - auf die Rückfahrt. In Erinnerung bleibt für die Angehörigen ein Tag mit Gesprächen und schöne Erlebnissen, der unter anderem durch die Unterstützung der EAS und des Safariparks möglich wurde.
Die vom FBZ initiierten Familientage sind eine gern genutzte Möglichkeit, mit Personen zu sprechen, die angesichts der Einsätze gleiche oder ähnliche Probleme haben. So standen an diesem Tag auch die evangelische Militärpfarrerin und der katholische Militärpfarrer für Gespräche zur Verfügung.
Text: Jürgen Wicht
Bilder: Jürgen Wicht / FBZ Hannover
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Mobilität! Bewegung. Veränderung?
Einsendeschluss für alle Arbeiten zum Thema:
31. Mai 2012
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Seit 1957 ist die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung in der Bundesrepublik Deutschland e.V. überall dort aktiv um Betreuungsangebote bemüht, wo der Bund dies nicht leisten kann.