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Bildung

18. Juni 2009

Vom Königreich zum Bundesland, 200 Jahre sächsische Geschichte.

Wie ist das eigentlich mit dem Föderalismus? Wie sind unsere Bundesländer eigentlich entstanden? Diese Fragen waren der Ausgangspunkt für ein dreitägiges Seminar der Artilleristen aus Sondershausen in Dresden.

Begonnen wurde aber ganz anders. Mit einer Teambuilding-Einheit auf der Elbe. Es galt, mit 10-Personen-Schlauchbooten von Königstein nach Pirna zu gelangen. Trotz der Strömung erforderte es einigen Einsatz, die Boote in Bewegung zu halten. Glücklicherweise kam zwischenzeitlich die Sonne durch, so dass die nassen Sachen auch trocknen konnten. Einige hatten die Flußfahrt mit einer Seeschlacht verwechselt. Am Ende kamen aber alle heile und ohne Verluste an.

Am zweiten Tag ging es dann inhaltlich zur Sache. Die Entwicklung der Bundesländer stand auf dem Programm. Da nun alle 16 Länder etwas viel geworden wären, wurde beispielhaft das Land Sachsen erörtert. Nach der Theorie ging es wieder hinaus in die Praxis. Durch den angekündigten Besuch des US Präsidenten musste das Programm etwas umgestellt werden. Der Stadtrundgang mit der Besichtigung dreier Landtage aus unterschiedlichen Epochen wurde kurzerhand vorgezogen. Anschließend stand dann wie geplant die Festung Königstein auf dem Programm. Für die Rückreise wurde erneut die Elbe gewählt. Diesmal aber mit dem Dampfschiff.

Der dritte Tag war geprägt durch einen Sprung in die neuere Geschichte. Die Außenstelle Dresden der Stasiunterlagenbehörde und der Landtag standen auf dem Programm.

Die Menge der vorhandenen Karteikarten über Stasiakten war schon beeindruckend. Die Menschenverachtung, mit der über die beobachteten Objekte Buch geführt wurde, wurde hier deutlich.

Die Führung durch den Landtag bot zum Abschluss einen sehr guten Überblick darüber, was die Abgeordneten eigentlich so alles machen. Wie deren tägliche Arbeit aussieht und warum die Plenarsitzungen so ablaufen, wie sie ablaufen.

Den Abschluss fand das Seminar auf der „Obama-Fanmeile" dem Volksfest anlässlich des Besuchs von US Präsident Obama in Dresden. Das Ziel der Veranstaltung wurde erreicht. Eine gesunde Mischung aus Bildung, Pflege der Kameradschaft und Freizeit. Genau das zeichnet schließlich ein EAS Seminar aus.

Text und Bilder: Volker Specht

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