Naumburg - Zehn Soldatinnen und Soldaten aus Blankenburg nutzten die Möglichkeit zu einer Schlauchboottour auf Unstrut und Saale. Am ersten Tag paddelte die Gruppe bei schönstem Sommerwetter von Tröbsdorf nach Naumburg. Trotz leicht erhöhtem Wasserstand erinnerte die Unstrut eher an ein stehendes Gewässer als an einen Fluss. Deshalb hieß es paddeln, um voran zu kommen. Dafür entschädigte herrliche Landschaft und eine schöne Bademöglichkeit für die Anstrengung. Auf dem Campingplatz in Naumburg angekommen, wurden die Tipis bezogen und der Grill angefeuert. Am anschließenden Lagerfeuer saßen alle noch bis in die Nacht hinein.
Der zweite Tag begann mit leichtem Regen. Diesmal ging es von Camburg die Saale hinunter. Es gab nicht nur Wasser von oben, sondern auch unten war deutlich mehr Wasser vorhanden. Der Fluss strömte mit einer erheblichen Geschwindigkeit, so dass hier vor allem der Steuermann gefragt war. Dafür wurden bei den drei Umtragestellen alle gefordert, denn leider hat die Saale im Gegensatz zur Unstrut in diesem Bereich keine Schleusen.
Nach dem Mittagessen hörte der Regen auf und alle trockneten langsam ab. Damit aber keiner trocken blieb, gab es zum Abschluss das obligatorische (freiwillige!) Bad der Besatzung zur Belustigung des vorbeikommenden Ausflugsschiffes. Das Wasser war übrigens nicht warm, sondern so ... kalt.
Text und Bilder: Volker Specht
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