Unter diesem Motto stand die Kanurüstzeit des Evangelischen Militärpfarramtes Penzing und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung vom 12.-16.Juli. In drei Etappen ging es von Blaibach im Bayerischen Wald den Regen hinunter nach Nittenau. Wie im Leben fuhren die Bootsbesatzungen den langen, ruhigen Fluss entlang. Mal konnten sie sich treiben lassen, mal galt es, Stromschnellen zu meistern. Mal waren Hindernisse im Weg, die nur gemeinsam umtragen werden konnten. Mal konnte man alleine die Ruhe der Natur genießen und mal bei einer Wasserschlacht sich austoben. Der eine oder andere nahm bei einer mehr oder weniger freiwilligen Kenterung ein Bad, aber niemand ging unter. 21 Soldaten, teilweise mit Frau und einige mit ihren Kindern, hatten die Gelegenheit zu dieser Tour genutzt. Von Lütjenburg bis Penzing waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer angereist. In Zweier-Kanus ging es dann den Fluss hinab.
Übernachtet wurde auf Campingplätzen. Das Gepäck wurde durch ein Begleitfahrzeug transportiert, das die Gruppe zur Mittagspause an einem Wasserwanderrastplatz mit Kaffee und einem Snack erwartete. Hier hielt Militärpfarrerin Annette Dux die Andachten im Schatten der Bäume. Abends wurde gemeinsam gekocht oder gegrillt, Federball gespielt und viel geredet und gelacht. Teilweise bis tief in die Nacht, was morgens bei einigen zu müden Gesichtern führte.
Das Wetter war der Gruppe ebenfalls hold. Am ersten Abend zogen die Unwetter um den Campingplatz herum und es gab nur das Wetterleuchten am Horizont zu sehen. Eine starke Windbö hatte zwar den Küchenpavillon etwas mitgenommen, aber er hielt bis zum letzten Abbau am Freitag. Ansonsten kam der Regen nicht auf dem Regen, sondern immer erst in der Nacht. Am Tag lachte die Sonne vom Himmel, so dass eine Wasserschlacht stets eine willkommene Abkühlung brachte. Unabhängig von Dienstgrad und Dienststellung brachten sich alle ein und sorgten so für eine kameradschaftliche, fröhliche Atmosphäre und eine entspannte Woche.
Die Tour endete in Nittenau. Nach einem Abschlussgottesdienst ging es mit dem Bus zurück nach Regensburg und Penzing und dann weiter nach Hause.
Text und Bilder:Volker Specht
| mo | di | mi | do | fr | sa | so |
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | |
| 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 |
| 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 |
| 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 |
| 28 | 29 | 30 | 31 |
Seit 1957 ist die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung in der Bundesrepublik Deutschland e.V. überall dort aktiv um Betreuungsangebote bemüht, wo der Bund dies nicht leisten kann.